Forum › Deutsche Siedlungsgebiete bis 1945 › Sudetenland › Tschechiens absurde Rechtsauffassung
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- 18. Juni 2011 um 07:37 Uhr#2849
Frodo
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hatte zum Sudetendeutschen Tag in Augsburg letztes Wochenende u.a. gesagt:
«Mir ist bei der Reise und bis heute immer bewusst gewesen, es bestehen in Tschechien Rechtsauffassungen, die nicht in die europäische Werteordnung hineinpassen», sagte Seehofer mit Blick auf die bis heute geltenden Benes-Dekrete. Diese bildeten die Voraussetzung für die 1945 von den Alliierten im Potsdamer Abkommen gebilligte Ausweisung der deutschen Minderheit aus der Tschechoslowakei. «Da lasse ich nicht locker, und da bleiben wir im Gespräch», betonte der Ministerpräsident.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1166330Ich frage mich, warum die tschechischen Politiker sich so schwer tun, Unrecht von tschechischer Seite einzugestehen. Man bekommt fast den Eindruck, dass sie sich wie kleine Kinder verhalten, denen verantwortliches Verhalten erst beigebracht werden muss.
18. Juni 2011 um 09:50 Uhr#2914Human Rights
Hallo Frodo,
Tschechien möchte halt ganz einfach seine Schuld hinter den Verbrechen des NS-Staates verstecken und Unrecht gegen Unrecht aufrechnen. Das geschieht heutzutage schon beinahe reflexartig – auch hier bei uns in Deutschland. Die Menschen, die so argumentieren leben von einem ethischen Standpunkt aus gesehen im „finsteren Mittelalter“. Die Menschenrechte, die für alle gelten, unabhängig von Volkszugehörigkeit, Hautfarbe oder Religion, haben sie ganz offensichtlich nicht verstanden.
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