Diesen willkommenen (!) Vorwand, den Hitler durch sein brutales Vorgehen vor den Augen der ganzen Welt bot (z.B. „Lidice“), wollten sich die „Planer eines neuen Mitteleuropas“ nicht noch von einer deutschen Opposition gegen Hitler madig machen lassen.
Hallo Richard, da ich mir das Buch (noch) nicht gekauft habe: Wie kommst Du darauf, dass Hitlers brutales Vorgehen „willkommen“ gewesen sein soll? Steht da Näheres im Buch dazu?
Wie kommst Du darauf, dass Hitlers brutales Vorgehen „willkommen“ gewesen sein soll? Steht da Näheres im Buch dazu?
Ray Douglas schreibt auf Seite 39, dass Beneš die heftigen sudetendeutschen Reaktionen nach der Ermordung Heydrichs vorausgesehen habe. Ihm sei es offenbar um eine Spaltung gegangen, die nach Kriegsende „jedes künftige Zusammenleben von Tschechoslowaken und Deutschen unmöglich machen” würde.
Andererseits räumt er ein, dass es eine zynische Interpretation sei, wenn man davon ausgehe, „das Attentat sei durchgeführt worden, um die Volksgruppen in der Tschechoslowakei aufeinanderzuhetzen”.
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