The Good German – Film noir

„The good German“ stellt mit George Clooney, Cate Blanchett and Tobey Maguire ein hochkarätig besetztes Nachkriegsdrama von Steven Soderbergh dar. Es lehnt sich zeitlich, jedoch nicht inhaltlich an die Geschehnisse um die Potsdamer Konferenz an. D.h. die „Potsdamer Konferenz“ spielt in diesem Film so gut wie keine Rolle.

Anfang März erwartet die deutschen Kinofans ein besonderes Filmerlebnis: Mit „The Good German“ präsentiert Regisseur Steven Soderbergh einen stilvollen Thriller, der das Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit zum Leben erweckt. In den Hauptrollen sind die Hollywood-Stars George Clooney, Cate Blanchett und Tobey Maguire zu sehen.

Der Film spielt im Sommer 1945 während der Potsdamer Konferenz. Der amerikanische Journalist Jake Geismar (George Clooney) kehrt in das zerstörte Berlin zurück und soll über die Potsdamer Konferenz berichten. Dabei wird er in ein Netz aus Mord, Intrigen und politischen Geheimnissen verwickelt. Gleichzeitig trifft er auf seine frühere Geliebte Lena Brandt (Cate Blanchett), deren Vergangenheit ebenso rätselhaft ist wie die Ereignisse, die sich um sie abspielen. Tobey Maguire verkörpert den zwielichtigen Chauffeur Tully, der auf dem Berliner Schwarzmarkt seine eigenen Geschäfte verfolgt.

In Anlehnung an die großen Hollywood-Klassiker der 1940er Jahre wurde „The Good German“ in stilvollem Schwarz-Weiß inszeniert. Atmosphärische Bilder, eine düstere Geschichte und ein hochkarätiges Schauspielensemble machen den Film zu einem der interessantesten Kinostarts des Jahres.

„The Good German“ – ein packender Blick in die Ruinen Berlins zwischen Hoffnung, Verrat und den Schatten des Krieges. Steven Soderberghs neuer Film noir kam bereits am 16.12.2006 in den USA ins Kino, erwähnt die Potsdamer Konferenz (17.07. bis 2.08.1945) jedoch nur am Rande.