Der Versailler Friedensvertrag und der deutsche Osten

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat in Ostdeutschland, Mittel- und Süd/Ost-Europa vertrieben.

Ein Blick auf die Nachkriegsgeschichte nach dem Ersten Weltkrieg zeigt, dass die Vertreibung der Deutschen in den meisten Fällen mehr war, als eine (Rache-) Reaktion auf erlittenes Leid während des Zweiten Weltkriegs. Sie hatte ihre Wurzeln vielmehr in Nationalismen, auseinanderfallenden „Vielvölkerstaaten“ etc. Mit Ende des ersten Weltkriegs 1918 strebten Polen und Tschechen nach Nationalstaaten, die auch große Gebiete, die z. T. seit Jahrhunderten in legitimer Weise zu „Deutschen Landen“ gehörten und/oder überwiegend bzw. durchweg deutsch besiedelt waren, umfassen sollten – wohlgemerkt ohne die dortige deutsche Bevölkerung. Umsiedlungspläne für diese gab es bereits vor dem Zweiten Weltkrieg.

D. h. der Zweite Weltkrieg war definitiv nicht die Ursache für die gewaltsame Vertreibung von Deutschen, in einer Größenordnung, wie sie in der Geschichte der Menschheit niemals zuvor vorgekommen ist. Der verlorene Zweite Weltkrieg bot die Ermöglichung dieser unglaublichen Verbrechen gegen die Menschheit (crimes against humanity).

Lesen Sie mehr in dem gleichnamigen (überarbeiteten) Artikel auf

http://potsdamer-konferenz.de

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