Kleinkarierter SPIEGEL

Der SPIEGEL treibt die in der linken deutschen Medienwelt allseits beliebte „politische Korrektheit“ auf die Spitze. Nicht der jedem mal passierende Facebook-Fauxpas der Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen ist peinlich, sondern das Verhalten des deutschen „Leitmediums“.

Erika Steinbach hat sich auf Facebook verklickt und ungewollt einen NPD-Politiker als „Freund hinzugefügt“ und schon schießt das SPIEGEL-Magazin aus allen Kanonen… „Steinbachs peinlicher Facebook-Freund“ titelt SPIEGEL-Redakteur Yassin Musharbash groß am 12. Januar 2012.1)http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808775,00.html – abgerufen am 13.01.2012 Wie wenn es nicht wichtigere und interessantere Nachrichten geben würde… Dem linken „Leitmedium“ scheinen offenbar ernsthafte Themen bzw. Redakteure auszugehen, denn sonst würde diese sich auf wesentlichere Dinge konzentrieren. Aber nein, aus jeder Mücke soll ein Elefant gemacht werden…
Das muss einmal gesagt werden: Es ist erschreckend, mit welcher Akribie diverse (linke) deutsche Medien jede kleine Gelegenheit suchen, um öffentliche Personen, auf die sie sich bereits „eingeschossen“ haben, irgendwie schlecht machen zu können.

Dabei ist es doch bewundernswert, wie charmant und erfolgreich die Bundesvorsitzende der deutschen Heimatvertriebenen die modernen Kommunikationsmittel und sozialen Netzwerke anwendet. Welche Ansprüche stellt denn der SPIEGEL? Muss jeder Internet-User perfekt sein? Vielleicht sind SPIEGEL-Redakteure auch einfach nur eifersüchtig, weil Frau Steinbach auf Facebook viele Freunde hat, die man ihr nicht gönnt?

Im Neuen Testament widersetzt sich Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäer, die er „blinde Führer“ nennt, die „Mücken aussieben und Kamele schlucken.“ (Mt 23,24-27) Dies ist das Motto der Kleinkarierten. Mit dem negativen Attribut „kleinkariert“ werden manchmal gerne Deutsche in Verbindung gebracht. Evtl. ergeben sich hier „Synergie-Effekte“ zwischen „den Deutschen“ und „ihrem Leitmedium“? Mit anderen Worten: Hat Deutschland das „Leitmedium“, das es verdient? Oder doch eher umgekehrt: Ist die Kleinkariertheit einiger Deutschen die Folge einer kleinkarierten Berichterstattung der „Schriftgelehrten“ des meistgelesenen Nachrichtenmagazins in Deutschland?

Wie auch immer, es ist nicht nur kleinkariert, es ist einfach bequem und feige, die Sündenbockrolle der deutschen Heimatvertriebenen fortschreiben zu wollen, indem man stets von Neuem versucht, sie in die rechte Ecke zu diffamieren.

Statt dessen könnte sich der SPIEGEL doch für Gerechtigkeit und eine Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte, die viele Deutsche schuldlos erleiden mussten, einsetzen? Warum kritisiert der SPIEGEL zur Abwechslung nicht auch einmal die nationalistischen, chauvinistischen und revanchistischen Mächte, die die Vertreibung der Deutschen und die Annexion ihrer Heimat erst möglich gemacht haben?

Die Antwort ist wohl relativ einfach: Der SPIEGEL sieht sich dem linken Mainstream verpflichtet, für den „Zivilcourage“ ein Fremdwort ist und der lediglich im Rudel stark ist…

Quellen   [ + ]

1. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808775,00.html – abgerufen am 13.01.2012
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