György Konrád erhält Franz-Werfel-Menschenrechtspreis 2007

György Konrád, der 1933 als Sohn einer jüdischen Familie nahe Debrecen in Ostungarn geboren wurde, erhält den alle zwei Jahre verliehenen Franz-Werfel-Menschenrechtspreis des Zentrums gegen Vertreibungen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ihm am 17. Juni 2007 um 11 Uhr in der Paulskirche in Frankfurt am Main verliehen werden.

Das Zentrum gegen Vertreibungen ehrt damit einen Menschen, der in herausragender Weise sich für die Würde und Rechte von Verfolgung, Deportation und Vertreibung betroffenen Menschen – unabhängig von nationalen, ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten – eingesetzt hat.

Konrád, ein großer ungarischer Romancier und Essayist, studierte an der Eötvös Loránd Universität in Budapest Literaturwissenschaft, Soziologie und Psychologie. Er setzte sich für ein friedliches Mitteleuropa ein, das Ost und West verbinden soll. Von 1990 bis 1993 war er der Präsident der internationalen Schriftstellervereinigung P. E. N. (poets essayists novelists).

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