BdV verleiht Volker Kauder (CDU) die Wenzel-Jaksch-Medaille

Der Bund der Vertriebenen (BdV) wird auf seinem diesjährigen Jahresempfang am 4. März in Berlin dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, die Wenzel-Jaksch-Medaille verleihen. Die Wenzel-Jaksch-Medaille erhalten Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die deutschen Vertriebenen verdient gemacht haben.

Wie die Vorsitzende des BdV, Erika Steinbach MdB in einer Pressemitteilung vom 20.02.2008 bekannt gab, soll mit dieser Ehrung Volker Kauder als „treibende Kraft“ u. a. für die Verfilmung des Untergangs des Flüchtlingsschiffes Wilhelm Gustloff gedankt werden. Dieser Zweiteiler von Regisseur Joseph Vilsmaier, der am 2. und 3. März 2008 jeweils um 20:15 Uhr im ZDF gezeigt werden wird, wurde in einer Vorabvorführung im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin als Kurzfassung den Mitgliedern des Deutschen Bundestages vorgestellt.1)Bund der Vertriebenen – Pressemitteilung: http://www.bund-der-vertriebenen.de/presse/index.php3?id=713 – abgerufen am 21.02.2008

Die Auszeichnung ist nach dem vielgeachteten böhmischen Sozialdemokraten Wenzel Jaksch benannt, der von 1964 bis zu seinem Unfalltod 1966 Präsident des BdV war. Wenzel Jaksch musste vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien fliehen, wo er vergeblich gegen die Vertreibungspläne von Beneš kämpfte. 1953 kam er als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag, wo er sich in der Vertriebenenarbeit große Verdienste erwarb.

Die Wenzel-Jaksch-Medaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die deutschen Vertriebenen verdient gemacht haben. Als erster Nichtvertriebener wurde 2003 der frühere Bundesinnenminister Otto Schily mit dieser Medaille geehrt.

Quellen   [ + ]

1. Bund der Vertriebenen – Pressemitteilung: http://www.bund-der-vertriebenen.de/presse/index.php3?id=713 – abgerufen am 21.02.2008
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